Besonderer Besuch im Heimatmuseum Neuthard: 

Spurensuche der Gäste aus Guabiruba


Mitglieder der Heimatforschung Neuthard durften besonderen Besuch aus der brasilianischen Partnerregion Guabiruba im Heimatmuseum Neuthard begrüßen.


 Zum Auftakt ihres Aufenthalts in Karlsdorf-Neuthard besuchten die Gäste, in Begleitung von Mitgliedern der BSG sowie Gemeindebediensteten, das Museum, um tief in die Geschichte der Region einzutauchen.

Mit großer Aufmerksamkeit widmete sich die Delegation der Dauerausstellung „Das Leben im Spiegel des Kirchenjahres“. Im oberen Dachgeschoss erlebten die Gäste eine eindrucksvolle Gegenüberstellung: Zwei parallel verlaufende Ausstellungsbereiche zeigten einerseits die Stationen des Tages- und Lebenslaufes und andererseits die Bräuche und Feste des Kirchenjahres. Beim Betrachten der historischen Alltagsgegenstände und den Erklärungen zu den alten Sitten und Gebräuchen wurde schnell deutlich, wie lebendig Geschichte durch anschauliche Vermittlung wird. Viele der gezeigten Stücke weckten Erinnerungen an Gegenstände, die zum Teil heute noch von den eigenen Großeltern aufbewahrt werden.
Das Hauptaugenmerk des Besuchs galt zweifellos der neu gestalteten Auswanderer-Ausstellung. Gemeinsam mit dem Team der Heimatforschung Neuthard erkundeten die Besucherinnen und Besucher die einzelnen Stammbäume. In der neu aufbereiteten Auswandererdatenbank bot sich die spannende Gelegenheit zur persönlichen Spurensuche nach Vorfahren, die einst von Neuthard nach Brasilien ausgewandert waren. Besonders emotional war das Entdecken von bekannten Nachnamen wie Baumgärtner, Heneka, Schäfer und Kistner in den historischen Stammbäumen.

Der Besuch aus Guabiruba wurde von allen Beteiligten als große Bereicherung empfunden. Er unterstrich einmal mehr, wie bedeutend internationale Begegnungen für das gegenseitige Verständnis und die Pflege lebendiger, kultureller Verbindungen sind. Beim Abschied war man sich einig, dass diese Partnerschaft auch in Zukunft durch einen engen Austausch weiter vertieft werden soll.









Werzwischbinden der Heimatforschung: 


Absage: Traditionelles Werzwisch-Binden der Heimatforschung Neuthard


Schweren Herzens muss die Heimatforschung Neuthard das traditionelle Binden der Kräuterbüschel für dieses Jahr absagen.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit der letzten Wochen sind die benötigten traditionellen Wildkräuter in unserer Natur kaum zu finden. Da wir großen Wert auf die historische Echtheit des Werzwischs legen, ist das Sammeln in der gewohnten Qualität leider nicht möglich.
Daher fällt das gemeinsame Binden aus. Auch die geplante Kräuterweihe am 14. August 2026 in der St. Sebastianskirche Neuthard kann aus diesem Grund nicht wie gewohnt von uns mit Werzwisch-Büscheln begleitet werden.
Wir bedauern diese Entscheidung sehr und hoffen auf ein besseres Jahr 2027, um dieses lokale Brauchtum wieder gemeinsam aufleben zu lassen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.










Unsere Museumsflächen werden permanent mit multimedialem Equipment erweitert. Viele Exponate, die uns gespendet oder ausgeliehen wurden, werden  ausgestellt.


Wir bieten Sonderausstellungen an und laden Menschen, die uns Interessantes aus unserer Umgebung erzählen können gerne ein.

Beispiel:  Helmut Brunner erklärt den Verlauf der Pfinz.




Jedes Jahr am Ostermontag öffnen wir das Museum mit einer Sonderausstellung. Dieses Jahr war Neuthards Gewanne und Gemarkung unser Thema.


Im August findet regelmäßig das sogenannte Werzwischbinden statt.

Wir öffnen auch bei Anfrage für einzelne Gruppen.

Interessante Lesungen finden ebenfalls bei uns statt.